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fleischlin/meser

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fleischlin/meser verbinden Recherchen zu politischen/sozialen Themen mit Fragmenten aus dem Popbusiness zu künstlerisch-sozialen Ereignissen, die meist in einem Bühnenraum stattfinden. Diese Performances provozieren Berührungspunkte  zwischen Unterhaltung und intimem Bekenntnis, zwischen Bühne und Zuschauerraum, zwischen Kritik und Utopie.

Bisher erarbeiteten sie die Stücke COME ON BABY (2011), DROP DEAD, GORGEOUS! (2013), I JUST WANNA FUCKING DANCE oder BEGEISTERUNG UND PROTEST (2017 Kaserne Basel, Südpol Luzern, Gessnerallee Zürich, Zeitgenössische Schweizer Tanztage Genf, Sophiensaele Berlin, Theater Rampe Stuttgart). Ebenfalls im Mai 2017 realisierten sie am Südpol RADICAL HOPE no1 / PILATUSBLICK, ein Tanzprojekt mit geflüchteten Jugendlichen. Das Projekt löste große Begeisterung aus und wurde im November 2017 wieder aufgenommen. Im Winter 2018/2019 leiteten sie gemeinsam die Tanzakademie der Kaserne Basel, ein Tanzprojekt für 3 Schulklassen. Der daraus entstandene tänzerische Stadt­rundgang WHO WE ARE führte im Mai 2019 die Zuschauer:innen durch den öffentlichen Raum und in die Kinderzimmer beteiligter Schüler:innen.

«THIS IS ME*» – «ein zwei-Solo-Abend» im Untertitel (2019), ist ein feministisches Stück, das die aktuelle Gender-Debatte aufgreift. «WHAT IS HUMAN» (2020) ist als Denkraum und Fest angelegt, um über Familienvorstellungen zu reflektieren. In QUEEP (2021) üben sich die  Performer*innen im Container des Gorki in ambivalenter Hoffnung. Aus diesem Projekt entstanden die QUEEPS (2022) die in einer Stadtintervention beim Schweizer Theatertreffen in der Stadt unterwegs waren. In 2023 waren sie mit dem Stück "Fleischmesserscharfe Alltagsstories" im Kulturhof Hinter Musegg zu sehen, in welchem sie (scheinbar) private Einblicke in ihr Leben gewähren und Fragmente aus früheren Arbeiten aufscheinen lassen.

Zur Zeit arbeiten Sie, in Zusammenarbeit mit den Performerinnen Daniela Ruocco und Ilona Kannewurf, an PLEASURE STUDIES (AT). Gemeinsam wollen sie beweisen, dass pleasure ein Nährstoff ist und viele Menschen mit Pleasureenergie eine Wucht sind. (Premiere: Frühjahr 2025).

 

2021 erhielten fleischlin/meser den Schweizer Theaterpreis.

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