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anja meser

Anja Meser lebt in Berlin und arbeitet als freischaffende Choreografin, Tänzerin und Performerin.

Anja Meser folgt ihrer Neugier, wenn es darum geht, sich neue Kenntnisse und Techniken anzueignen. So machte sie eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notariatsangestellten und arbeitete weitere 6 Jahre in diesem Beruf. Sie tanzte in verschiedenen Jugendtanzcompanys (Faster-Than-Light-Dance-Company und im Friedrichstadtpalast), trainierte und hatte verschiedene Auftritte als Stuntgirl (u.a. beim Baader-Meinhof-Komplex, Die Päpstin), und sie war Mitbegründerin der Jugendtanzcompany liss:anga (2006), die sich aus Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen sowie Asylbewerbern aus der ganzen Welt zusammensetzt. In 2014-2015 machte sie eine Ausbildung bei der Deutschen POP Berlin als Sprecherin und Synchronsprecherin. 

Zudem organisiert und choreografiert sie seit 2005 kontinuierlich Tanzprojekte für die Faster-Than-Light-Dance-Company (FTL) von Volker Eisenach in Berlin (‚Rhythm is it’) und arbeitete als Choreografin und Tanz-Assistentin bei verschiedenen Jugendtanzprojekten, u.a. bei den Haller-Bachtagen in Halle-Westfalen und den Familienkonzerten der Berliner Philharmonie. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist, Tanzen denjenigen näher zu bringen, die bisher keinen Zugang dazu hatten.

Seit 2008 arbeitet Anja Meser in unterschiedlichen Konstellationen als Tänzerin, Performerin, Choreografin und Regieassistentin. Sie entwickelte u.a. mit der Performerin Beatrice Fleischlin die Projekte »COME ON BABY«, »DROP DEAD, GORGEOUS« und »I JUST WANNA FUCKING DANCE oder BEGEISTERUNG UND PROTEST« welche an der Kaserne Basel, der Gessnerallee Zürich, am Südpol Luzern, den Sophiensaelen Berlin, Rampe Stuttgart und an verschiedenen Festivals zu sehen waren. In 2017 realisierten fleischlin/meser RADICAL HOPE no1 / PILATUSBLICK, ein Tanzprojekt mit geflüchteten Jugendlichen. Neben der Tournee mit THIS IS ME*, arbeiten sie an WHAT IS HUMAN - ein Projekt über und mit Familie*, das im März 2020 in der Kaserne Basel zur Premiere kommt.

Weitere Projekte, in denen Meser als Performerin/Tänzerin mitwirkte: „Oder wem gehört die Welt“ von Kiriakos Hadjiioannou in der Kaserne Basel (2014), „There is a better version of you out there“ von Rose Beermann im Rahmen des Festivals „Every step you take“ in den Sophiensaelen Berlin (2015). „Welcome to Germany“ von MonsterTruck in den Sophiensaelen (2015). „Kuhle Wampe“ von Kiriakos Hadjiioannou in Koproduktion mit den Sophiensaelen auf dem Zeltplatz Kuhle Wampe (2016). „Liebe in Zeiten des Kapitalismus“ von Konstanze Schmitt, Bini Adamczak und Karolin Nedelmann (2019) im HAU3 in Berlin.

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